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Zusammenfassung:Der Autovermieter Sixt ist eigentlich nicht...
Der Autovermieter Sixt ist eigentlich nicht dafür bekannt, vor provokanter Werbung zurückzuschrecken. In verschiedenen Formaten machte sich das Unternehmen in der Vergangenheit etwa über Horst Seehofer und Alexander Gauland lustig oder rief mit einer Szene in einem Werbeclip Kritik hervor, das Unternehmen würde Frauen sexistisch darstellen.Eine Anzeigenkampagne hat es nun allerdings nicht geschafft, an Unternehmenschef Erich Sixt vorbeizukommen. So wurde einem potentiellen Plakat mit Ex-DFB-Chef Reinhard Grindel ein Riegel vorgeschoben, berichtet die „Wirtschaftswoche“. Darauf ist Grindel zu sehen, der auf seine Uhr schaut und mit „Kostet den Job” untertitelt ist. Daneben ist ein Sixt-Mietwagen mit dem Slogan „Kostet fast nix“ abgebildet.Sixt-Chef: „Es war nicht klar, ob das noch Satire ist”Gegenüber der „Wirtschaftswoche“, der Erich Sixt das Plakat vorlegte, sagte er: „Es war nicht klar, ob das noch Satire ist. Grindel wurde ein Korruptionsvorwurf gemacht, das ist ein Straftatbestand. Wenn man den veralbert, ist das nicht unbedingt Satire. Das konnte ich nicht verantworten.” Sixt wollte eine hohe Schadensersatzzahlung nicht provozieren, da sich Grindel gegen Korruptionsvorwürfe wehrt. Er sei sich weiter nicht sicher gewesen, ob der Witz funktioniert, so Sixt.Reinhard Grindel war im März von seinem Amt als DFB-Präsident und im April auch von seinen Ämtern bei den Fußballverbänden Fifa und Uefa zurückgetreten, nachdem bekannt wurde, dass er unter anderem eine teure Uhr als Geschenk von einem ukrainischen Oligarchen angekommen hatte.jlo
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