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Zusammenfassung:Berichten zufolge hat der türkische...
Berichten zufolge hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan den Chef der türkischen Zentralbank abgesetzt, weil dieser sich geweigert hatte, die Zinsen zu senken. Dies verstärkt Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Geldpolitik in der umkämpften Wirtschaft.
Erdogan entließ den Gouverneur Murat Cetinkaya mittels eines Dekrets am vergangenen Samstag und beendete somit seine Amtszeit mehr als ein Jahr vor dessen Ende im Jahr 2020. Er wurde durch Murat Uysal, den bisherigen Stellvertreter der Zentralbank, ersetzt. Dieser gilt als zurückhaltend.
Erdogan: „Er hat nicht getan, was nötig war
Die Regierung hat keine offizielle Begründung für die Entlassung abgegeben. Laut der türkischen Zeitung Hurriyet beklagte Erdogan jedoch gegenüber Abgeordneten, dass Cetinkaya Forderungen nach niedrigeren Zinssätzen nicht umgesetzt habe.
„Wir haben ihm in Wirtschaftsmeetings wiederholt gesagt, er solle die Zinsen senken“, sagte Erdogan bei einem Treffen mit der regierenden AK-Partei an diesem Wochenende, so berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. „Wir sagten ihm, dass die Leitzinssenkung zu einem Rückgang der Inflation führen würde. Er hat nicht getan, was nötig war.” „Wir haben uns nicht verstanden, fügte Erdogan hinzu.
Erdogan hatte die Zentralbank wiederholt für das Halten des Leitzins bei 24 Prozent kritisiert. Er argumentierte, dass dieser Ansatz der Wirtschaft schade. Nach Ansicht der politischen Entscheidungsträger sind diese Zinssätze erforderlich, um die türkische Lira zu stützen, die im vergangenen Jahr aufgrund einer sich ausbreitenden Währungskrise auf historische Tiefststände gesunken ist.
Türkische Zentralbank betont ihre Unabhängigkeit
Die Zentralbank versuchte am Samstag, die Anleger zu beruhigen, und betonte, dass sie „weiterhin unabhängig geldpolitische Instrumente einsetzen“ werde. „In seinen ersten Bemerkungen sagte Murat Uysal, dass die Kommunikationskanäle auf höchster Ebene im Einklang mit den Zielen der Preis- und Finanzstabilität genutzt würden”, ließ die Zentralbank verlauten.
Die Entscheidung, Cetinkaya zu verdrängen, führte jedoch zu Sorgen hinsichtlich der Unabhängigkeit der Zentralbank, die nach Ansicht von Ökonomen für eine stabile Wirtschaft von entscheidender Bedeutung sind. Erdogans Umgang mit der Wirtschaft sorgt schon länger für Bedenken. Der Präsident ist dafür bekannt, ungewöhnliche Maßnahmen zu unterstützen. So auch eine Zinssenkung zum Zwecke der Inflationseindämmung.
Das nächste politische Treffen ist für den 25. Juli geplant. Die Inflation ist gesunken, nachdem sie im vergangenen Jahr einen Höchststand von 25 Prozent erreicht hatte. Sie bleibt dennoch im zweistelligen Bereich.
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