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Zusammenfassung:Investing.com – Der EUR/USD verhielt sich nach der gestrigen Veröffentlichung des US-Bruttoinlandspr
Investing.com – Der EUR/USD verhielt sich nach der gestrigen Veröffentlichung des US-Bruttoinlandsprodukts (Q2) wie nach der Fed-Sitzung am Mittwochabend und gewann an Boden. Allerdings änderte sich nichts an der weiterhin negativen Ausrichtung des Währungspaares.
Das US-BIP fiel im zweiten Quartal um -0,9 Prozent (+0,5 Prozent erwartet) und signalisierte damit den Eintritt der USA in eine Rezession. Das erste Quartal war bereits negativ ausgefallen und die Daten deuten darauf hin, dass die Tatsache, dass die Zahlen unter dem Konsens lagen, größtenteils auf die Inflation zurückzuführen ist.
Die positive Reaktion des EUR/USD beruht darauf, dass es der Fed schwerfallen dürfte, mit einer Verschlechterung der US-Wirtschaft an ihrer restriktiven Geldpolitik festzuhalten.
Allerdings sollte man nicht vergessen, dass es auch der europäischen Wirtschaft schlecht geht, wie Morgan Stanley (NYSE:MS) in einer gestern veröffentlichten Notiz erklärte:
„Obwohl die jüngsten Nachrichten positiv waren, glauben wir nicht, dass sie das grundlegende Bild ändern. Wir gehen weiterhin davon aus, dass die Aussichten für die Eurozone mit Abwärtsrisiken behaftet sind.
Folgende Punkten wurden als besonders negative Faktoren hervorgehoben:
Die Gassituation in Europa könnte sich erneut verschlechtern: Selbst eine Auslastung von 40 Prozent dürfte nicht ausreichen.
Unsere Wirtschaftswissenschaftler erwarten für das vierte Quartal 22 eine technische Rezession mit Abwärtsrisiken.
Wir rechnen mit einer weniger starken Straffung durch die EZB als der Markt.
Die Ausweitung der peripheren Spreads ist für den Euro negativ.
In diesem Zusammenhang stellte die Bank klar, dass sie für den EUR/USD ein Abwärtsziel von 0,9760 hat.
EUR/USD technische Kursmarken
Die Erholung aus dem Bereich der Parität ließ den EUR/USD den Widerstand des 23,6 Prozent Fibo-Retracements von 1,0149 Dollar überwinden. Das 38,2 Prozent Fibo-Retracement bot bei 1,0271 jedoch einen zu großen Widerstand und es kam zu einem Tagesschlusskurs unter dem 23,6 Prozent Fibo-Retracement.
Aktuell findet der Handel wieder zwischen den beiden Fibos statt. Sollte das 23,6 Prozent Fibo nachhaltig durchbrochen werden, ist mit einem Test der Parität zu rechnen.
Auf der anderen Seite würde ein Tagesschlusskurs über dem 38,2 Prozent Fibo die Tür für einen Ausbau der Erholung zum 50 Prozent Fibo-Retracement von 1,0370 öffnen.
Von Marco Oehrl
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