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Zusammenfassung:picture alliance / ZUMAPRESS.com | Rafael HenriqueLange war es vergleichsweise still um das Berliner
picture alliance / ZUMAPRESS.com | Rafael Henrique
Lange war es vergleichsweise still um das Berliner Musik-Startup Soundcloud – das bereits eine bewegte Geschichte hinter sich hatte, die letztendlich bis zum Ausstieg der Gründer führte. Nun macht der 2007 von Alex Ljung und Eric Wahlforss gegründete Streamingdienst für Indie-Musik mit schlechten Nachrichten auf sich aufmerksam: Aufgrund „des schwierigen Wirtschaftsklimas und des Gegenwinds an den Finanzmärkten müsse man sich von bis zu 20 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den USA und Großbritannien trennen, schrieb CEO Michael Weissman laut Billboard in einer Mail an die Belegschaft.
Laut Linkedin arbeiteten bislang rund 1.700 Menschen für das Musik-Startup, offizielle Angaben werden nicht gemacht. Zuletzt hatte sich Soundcloud im Jahr 2017 maßgeblich verkleinert, damals wurden etwa 40 Prozent der Stellen gestrichen, wie Gründerszene berichtete. Hintergrund waren damals finanzielle Schwierigkeiten: Zu sehr hatte das Unternehmen auf VC-Geld und schnelles Wachstum gesetzt – als die Erträge nicht annähernd schnell anstiegen wie die Personalkosten, wurden die Kapitalgeber skeptisch.
Seit 2020 profitabel
Allerdings hat Soundcloud die fünf Jahre seitdem gut nutzen können, um sich finanziell deutlich besser aufzustellen. Im Ergebnis wurde im Jahr 2020 das erste profitable Quartal der Firmengeschichte vermeldet. Parallel stieg SiriusXM, die Muttergesellschaft des US-Musikstreamingdienstes Pandora, mit 75 Millionen Dollar beim Berliner Startup ein. 2021 stellte Soundcloud ein neues Vergütungssystem vor, das unabhängigen Künstlern höhere Auszahlungen bringen soll. Und vor wenigen Wochen erst übernahm Soundcloud das Startup Musiio, mit dessen Technologie es Nutzern möglich werden soll, Titel von weniger bekannten Künstlern gemäß der eigenen Vorlieben zu entdecken.
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Nach eigenen Angaben spielt Soundcloud derzeit rund 300 Millionen unterschiedlicher Musikstücke von insgesamt 30 Millionen Künstlern aus. In 190 Ländern weltweit sei das Angebot verfügbar. Für das laufende Jahr hatte das Unternehmen einen Umsatz von 300 Millionen Dollar in Aussicht gestellt. Wie sich dieser Wert angesichts der aktuellen Entlassungen verändert, dazu macht Soundcloud keine Angaben.
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